Hypnose

„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern, dass er nicht tun muss, was er nicht will.“
Jean-Jacques Rousseau, Schriftsteller

IM DIALOG mit Ingrid Finger

Es ist noch nicht lange her, da kamen mir beim Begriff „Hypnose“ Bilder aus dem Dschungelbuch in den Kopf: Bilder von der Schlange Kaa, wie sie den Menschenjungen Mogli mit einlullendem Singsang und psychedelischen Augenflimmern in ihren Bann schlägt. Und nicht zuletzt Bilder von Pendel schwingende Magiern… Doch seit ich Dich kenne, Ingrid, ist Hypnose für mich alles andere als Hokuspokus. Nein, eher ein beeindruckendes Werkzeug, um einzutauchen ins Unterbewusstsein, um ausgediente Glaubenssätze positiv umzuformulieren und sich selber besser kennenzulernen. Wie begleitest Du die Klienten in der Trance?

In der Tat brauche ich kein Pendel, sondern meine Stimme und die Energie des Klienten, um ihn während der Hypnose in einem tiefen Trance-Zustand zu begleiten. Du machst eine Reise zu deinem Unterbewussten. Mit bestimmten Gesprächstechniken kann ich dich währenddessen unterstützen, um tiefsitzende, unterbewusste Zustände und Gefühle, die dich heute noch blockieren, aufzulösen – das geht schnell und effizient.

Wenn Hypnose so schnell wirkt, könnte ich sie doch für jedes beliebige Anliegen nutzen, oder?

Da dieses Tool so wirkungsvoll ist, habe ich persönlich so viel Respekt davor, dass ich es nicht als Fast-Food anbiete. Menschen, die mich danach fragen, müssen es wirklich zu schätzen wissen. Es ist ein ganz besonderes Tool, dass ich allein anwende, um Blockaden aufzulösen.

Du bietest Hypnose nicht zum Abnehmen oder zur Rauchentwöhnung an?

Nein. Ganz ehrlich, um Abzunehmen oder das Rauchen aufzugeben reicht es weniger zu essen, Sport zu machen bzw. nicht mehr zu rauchen.  Wenn der Klient sich anschauen und auflösen will was ihn blockiert, das zu tun was er so gerne möchte, dann mache ich auch hier gerne eine Hypnose. Damit ist das Anliegen ein anderes.

Ich kann mir vorstellen, dass es mir unangenehm sein könnte, völlig die Kontrolle in der Hypnose zu verlieren.

Das kann ich total gut nachempfinden. Dieser Eindruck der vollkommenen Hörigkeit des Hypnotisierten wird oft bei Show-Hypnosen vermittelt. Das Gute bei der tiefen Trancearbeit ist, dass du währenddessen jederzeit auch die Realität um dich herum mitbekommst. Du könntest also auch jederzeit selber aus der Trance aussteigen und damit zurück ins Tagesbewusstsein umschalten. Du bleibst zu jedem Zeitpunkt wach und bewusst.

Ich bin also unter Hypnose absolut nicht willenlos und tue nichts, was ich nicht will?

Im Gegenteil – Für die Hypnose braucht die oder der Hypnotisierte ja gerade einen starken Willen. Du entscheidest dich bewusst dafür, meinen Worten und Anweisungen zu folgen, um überhaupt so tief in die Entspannung und damit an dein unbewusstes Wissen, Glaubenssätze, Mechanismen und Programme zu gelangen, an denen du arbeiten möchtest. Besonders Menschen mit starker Persönlichkeit, die zu hundert Prozent bereit sind sich einzulassen, lassen sich sehr gut hypnotisieren.

Was, wenn ich durch Hypnose eine Blockade auflösen will. Zum Beispiel will ich frei vor großen Gruppen reden können. Aber ich weiß nicht, wann oder wodurch diese Blockade überhaupt in mir entstanden ist. Kann ich trotzdem zum Ziel kommen?

Dank der Trancearbeit, musst du gar nichts wirklich wissen. Um zur relevanten Stelle in deinem Unterbewusstsein zu gelangen, reicht es schon, mit der Absicht das Anliegen zu klären, in die Trance zu gehen. Das was man dann in der Trance erlebt, die Geschichte, die sich zu dem Anliegen zeigt, kann wie eine Metapher sein, ein Bild, mit dem wir arbeiten. Genauso wie man im Traum durch Metaphern etwas Erlebtes verarbeitet. Dabei ist nicht wichtig, ob die Geschichte wahr oder erfunden ist. Wir heilen nämlich das Gefühl, das durch die Geschichte in dir zum Ausdruck kommt.

Wie gehe ich denn mit meinen bewussten Gedanken um, wenn sie zwischendurch mal in meine Trance reingrätschen?

Einer meiner Mentoren hat mir ein schönes Bild gegeben, was vielen meiner Klienten hilft, sich den Prozess vorzustellen: Um Veränderungen in einer Firma zu erzielen, muss man mit dem Chef der Firma in Kontakt kommen – also in unserem Fall mit dem Unterbewusstsein. So wie jeder Chef eine Vorzimmerdame hat, steht vor dem Tor des Unterbewusstseins ebenfalls ein Pförtner – an dem man vorbei muss – und diese Entscheidung trifft man in einem guten Vorgespräch bereits vor der Session.

Selbst wenn man mithilfe der Hypnose bereits in Kontakt mit dem Unterbewusstsein ist, kann es passieren, dass der Pförtner weiter mitreden will.

Zu jedem Zeitpunkt bleibt es deine Entscheidung, wem du folgen möchtest – dem Prozess im Unterbewussten oder dem Kommentator des Pförtners.

In der Trancearbeit geschieht also alles zum Wohle des Klienten.

Ja, und in jedem Fall tut es deinem Körper gut. Denn in dieser Tiefenentspannung setzen die Selbstheilungsprozesse auf Zellebene ein, ähnlich wie in der Tiefschlafphase bei einem gesunden Schlaf.

Warum meinst Du ergibt Hypnose als Werkzeug Sinn?

Ganz sachlich betrachtet, ist Hypnose nichts anderes als ein Mentaltraining auf Grundlage von wiederholenden Worten und Gefühlszuständen, mit denen du aufgewachsen bist.

Wenn du als kleines Mädchen zum Beispiel von deinen Eltern ständig gehört hast “Das schaffst du nicht”, haben dich deine Eltern hypnotisiert. Das ist als Glaubenssatz in deinem Unterbewusstsein abgespeichert.

Durch Hypnose kann ich nun auf der Ebene des Unterbewusstseins Kontakt aufnehmen mit diesem kleinen Mädchen und ersetze den alten Glaubenssatz durch den neuen Satz “ich schaffe alles, was ich schaffen will”.

Wie kann ich mir diese Trancearbeit am Unterbewussten bildlich vorstellen?

Stell dir vor, du schreibst einen Text auf einem Computer.

Später liest du dir den Text nochmal durch und du entdeckst etwas, was so nicht stimmt. Was machst du? – Du löschst die Textstelle und korrigierst sie.

Und so machen wir es auch in der Hypnose: Erlebnisse, Erfahrungen, alles was bewusst und nicht bewusst ist, ist in deinem Gehirn abgespeichert, und darauf können wir in der Trance Einfluss nehmen.

Wenn ich das richtig verstehe, könnte ich also mit Hypnose auch Einfluss auf meinen Selbstwert nehmen und neue Lebensumstände kreieren. Da stellt sich doch die Frage, warum nicht mehr Menschen dies in Anspruch nehmen.

Hypnose ist etwas für Menschen, die ein selbstbestimmtes Leben führen wollen. Ich gebe ein Beispiel: Ein alter Glaubenssatz, wie dieser: „Das schaffst du nicht“, hat dich bisher jede neue Herausforderung vermeiden lassen. Du bleibst lieber immer beim Alten und kommst nicht ins Tun. Dieses altbewährte Muster hat ja auch etwas Vertrautes und ist bequem.

Ein neuer Glaubenssatz, wie dieser: „Ich schaffe alles, was ich schaffen will“, zieht dagegen völlig neue Konsequenzen nach sich: Früher konntest du dich zurücklehnen – nach dem Motto: „klappt ja sowieso nicht“. Jetzt allerdings musst du selber die Verantwortung übernehmen.

Wie finde ich heraus, ob Hypnose das richtige Tool für mich ist?

Alles beginnt mit einem guten Vorgespräch. Wir stellen für einen Hypnosetermin eine gute Basis her und ich erkläre wie ich arbeite. Dabei klären wir auch etwaige Bedenken und Fragen.

Wenn ein Mensch erkannt hat, dass er etwas an seinem Selbstwert ändern will. Kann er das mit bloß einer Hypnose-Session schaffen?

Ja, alles was man sich vorstellen kann ist meistens auch möglich. Und alles was man sich nicht vorstellen kann auch! (lacht)

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