Inas BarcelonaTrip Tag 6

„Meer“ geht immer!

BarcelonaTrip – Tag 6 –

Hola, como estas hoy?

Ich hoffe ihr hattet bisher einen schönen Tag. Es freut mich, dass ihr heute wieder mit dabei seid. Ihr müsst wissen, heute ist ein sehr trauriger Tag. Heute ist unser letzter Tag in Barcelona. Ich stand am Morgen auf, um mich fertig zu machen, und sofort wusste ich, dass heute unser letzter Tag in Barcelona ist, was mich ziemlich traurig machte. Meine Oma war wie immer gerade Brötchen holen, damit wir ein leckes Frühstück haben. Es war unser letztes gemeinsames Frühstück in Barcelona, denn morgen geht unser Zug, zurück nach Paris, so früh, dass wir keine Zeit mehr haben werden, um zu frühstücken. 🙁

Wir aßen also unser Frühstück und schrieben dann eine Liste, was wir heute alles noch machen wollen/müssen. Danach brachen wir direkt auf, um die Sachen abzuarbeiten. Als erstes gingen wir zum Bahnhof, um einen Briefkasten zu finden für die Postkarten, die ich geschrieben habe. Ich meine, ich laufe seit drei Tagen mit Postkarten durch Barcelona, weil die hier weit und breit keinen Briefkasten haben. Wir fragten dann so eine Frau beim Bahnhof, die hat uns auch einen Weg beschrieben, aber als wir den Weg gingen, fanden wir keinen Briefkasten. 🙁 Obwohl, besser gesagt wir fanden einen, aber der war zugeschweißt, so dass man nix mehr dort hineinwerfen konnte. Nun entschlossen wir uns einfach später weiter zu suchen. Als nächstes gingen wir in den Laden, wo ich auch meine Notizbücher gekauft habe. In diesem Laden kaufte ich dann sehr hübsche Souvenirs für meine Freundinnen. Bei mir und meinen Freundinnen ist es immer Tradition uns irgendwelche ganz kleinen Sachen mitzubringen. Ich habe zum Beispiel von einer Freundin ein Armband mitgebracht bekommen, und das trage ich jetzt schon seit zwei Monaten, ohne es abzunehmen. Nachdem ich dann die Souvenirs gekauft hatte, machten wir uns auf den Weg… auf den Weg…. ZUM MEER. 😀

Also ich bin ja eigentlich nicht so gut im Schwimmen und mag schwimmen auch nicht, aber im Meer zu schwimmen ist einfach das Beste. Wir gingen und gingen und sahen auch ein paar schöne Sachen auf dem Weg. Ich freute mich schon riesig, denn wie gesagt, ich liebe das Meer. Als meine Oma und ich am Meer angekommen waren, war ich richtig aufgeregt. Das Meer war so kalt, dass ich nur bis zu den Knien hinein ging. Doch als ich rauskam, war ich trotzdem klitschnass, aber ich hatte sehr viel Spaß im Meer. Wir setzen uns dann in eine Strandbar und tranken etwas, und ich aß Nachos mit verschiedenen Soßen. Ich meine ihr kennt mich 😀 essen ist mein Leben. Ich bekam dann noch eine Decke, da ich die ganze Zeit zitterte. Aus diesem Grund beschlossen wir auch erstmal nach Hause zu gehen, damit ich mich umziehen konnte.

Dort angekommen, zog ich mich um. Ich brauchte dafür zwar ewig, weswegen wieder eine halbe Stunde verging, aber ich meine ihr kennt mich 😀 trödeln ist auch mein Leben. Unser nächster Punkt auf der Liste war einen Rucksack zu kaufen, da wir so viel Neues gekauft hatten, dass wir jetzt ein neues Gepäckstück brauchten. Wir machten uns auf den Weg und ich war schon etwas besorgt, denn der Geschmack von mir und meiner Oma ist… naja… sehr verschieden. Aber hey, wir gingen durch drei verschiedene Läden und irgendwann fanden wir etwas, was der Größe entsprechend war und man konnte den Rucksack sogar ziehen. Ich fand in zwar sehr hässlich, aber was soll`s. 🙂

Mit unserem großartigen Rucksack gingen wir dann in den Supermarkt, denn wir wollten heute Abend ein Resteessen machen, da wir noch sehr viel zu essen übrighatten und wir wollten natürlich nichts wegschmeißen. Wir kauften ein paar leckere Sachen, um das perfekte Essen zu haben. Am Ende haben wir auch alles aufgegessen und es war unglaublich lecker. Wir machten dann noch Proviant für morgen, weil wir 6,5 Stunden mit dem Zug nach Paris fahren werden.  Das Letzte, was wir an diesem Tag taten, war unsere Koffer packen. Wir mussten sehr viel quetschen, da Oma und ich ja so viel gekauft haben. Wir packten und packten und nach gefühlten Stunden waren wir dann fertig. Ich schmiss mich nach dem Packen sofort aufs Bett, da ich morgen um 7:00 Uhr aufstehen muss. 🙁 Ich drehte mich von rechts nach links, ging gefühlt jede halbe Stunde auf die Toilette und blieb trotzdem noch bis 1 Uhr nachts wach. Ich meine ihr kennt mich 😀 ich bin eine Nachteule. Das war unser letzter Tag in Barcelona. Morgen melde ich mich nochmal von Paris.

Eure Ina Kasakowski  



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