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„Y“ – Yoga-Therapie

by Frank Seifert.

„Y“ – Yoga-Therapie

© De Vries

Heute musste ich schon etwas überlegen, um einen Begriff für das Coaching ABC mit dem Buchstaben „Y“ zu finden. Dann ist mir eine Therapieform über den Weg gelaufen, die genau diese Anforderung erfüllt – die „Yoga-Therapie“ (mehr dazu unter http://lexikon.stangl.eu/5277/yoga-yogatherapie/).

Ursprünge des Yoga

Heute ist Yoga für viele Menschen ein Trend -„Sport“ und steht häufig für eine bewusstere Lebensweise. Yoga heißt übersetzt so viel wie „Vereinigung“ (mehr dazu unter https://de.wikipedia.org/wiki/Yoga). Auch in seiner heutigen, modernen Form (Hatha-Yoga) wurde das körperliche Yoga in Indien entwickelt und nicht – wie viele vielleicht meinen könnten – in Kalifornien. Die Wurzeln dieser Bewegungs- und Atemtechniken basieren auf Jahrtausende alte philosophische Texte aus Indien. Interessanterweise bezieht sich die „Bibel“ der Yogis – das sogenannte „Patanjali“ in der überwiegenden Mehrzahl seiner Texte auf rein geistige Übungen und nicht auf die körperliche Praxis.

Men only

Yoga war ursprünglich für Männer und von Männern entwickelt worden und diente der besseren Konzentrationsfähigkeit beziehungsweise als Unterstützung für die Meditation. Frauen durften lange Zeit nicht in die Geheimnisse der Übungen eingewiesen werden. Umso erstaunlicher ist es, dass heute vor allem Frauen diese Form der körperlichen Praxis ausüben. Im Westen hat sich Yoga bei Männern hingegen noch nicht in der breiten Masse durchgesetzt.

Yoga-Therapie

Seit einigen Jahren wird Yoga gezielt in Therapien eingesetzt. Dabei dient Yoga in der Therapie insbesondere als Mittel zur besseren Entspannung. Angstzustände sowie andere seelische Spannungen können so schnell und wirksam abgebaut werden. Durch gezielte Entspannung können zudem körperliche Beschwerden, vor allem mit somatischem Hintergrund, gemildert oder sogar völlig beseitigt werden. Yoga wird dabei oft als körperlich orientierte Ergänzung zu anderen, auf das Gespräch fokussierte Therapieformen wie beispielsweise die Psychotherapie, eingesetzt. Ein wesentlicher Vorteil von Yoga als Therapieform ist dabei, dass diese weitgehend ohne unerwünschte Nebenwirkung ist. Mittlerweile ist durch Forschungen ausserdem die Wirksamkeit gut belegt.

Welche Entspannungstechniken üben Sie aus? Haben Sie bereits Erfahrungen mit Yoga gemacht? Wie wirkt Yoga bei Ihnen?